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| Unter den modernen Bedingungen ist der Mensch in seiner Tätigkeit nicht auf den Rahmen eines Landes, wo er lebt, begrenzt, sondern sieht den Planeten "Erde" als gemeinsames Haus für die gesamte Menschheit an und die Welt als einheitliche und verbindende Gemeinschaft der Menschen.
Infolge dessen erhalten viele Probleme, Konflikte, Widersprüche, Konfrontationen einen globalen Charakter und benötigen eine gemeinsame Lösung, von deren Resultat die weitere Entwicklung der Zivilisation abhängt.
Die Gefahr eines neuen Weltkrieges, die kritische ökologische Situation, die riesigen Unterschiede in der ökonomischen Entwicklung zwischen den westlichen Staaten und der "Dritten Welt", die demographische Krise, die Probleme in der Sphäre der Bewahrung der kulturellen, religiösen und moralischen Werten, der Terrorismus - alle diese Schwierigkeiten sind nur im Prozess der engen Zusammenarbeit aller Länder möglich, weil diese Probleme die Interessen aller Bewohner der Erde berühren.
Für die moderne Menschheit - für die neuen Supersysteme braucht man ein neues planetarisches Denken. Die globalen Probleme sind miteinander verbunden. Eine Lösung der ökologischen Probleme ist nicht möglich ohne Lösung der ökonomischen Probleme; das Wettrüsten, die Verbreitung von Nuklearwaffen verschärft die ökologischen, ökonomischen, sozialen und politischen Probleme. Konfliktlose Weltsysteme sind leider nicht möglich. Auf jeden Fall steht der Mensch im Zentrum aller Konflikte. Er schafft diese Konflikte und muss sie selbst ohne großen Schaden für sich selbst lösen.
Die Globalisierung wird nur dann zur Lösung der globalen Probleme beitragen, wenn der Mensch nicht zur Maschine, die produziert und zerstört, gemacht wird, sondern nur dann, wenn sie dem Schutz des Menschen in ökologischer, kultureller, sozialökonomischer Hinsicht dient. |
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Kunstprojekt "Global 2 - Das Leben der Flaggen"
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